Biografien des Ensembles

Judith Kubitz, geboren in Bautzen, studierte Dirigieren in Weimar und
Paris, bevor sie in London an der Royal Academy of Music mit Dirigenten
wie Colin Davis, Charles Mackarras und Mariss Jansons zusammenarbeitete.
Während dieses Studiums wurde sie von "SINFONIA 21", einem britischen
Ensemble für zeitgenössische Musik, als "conductor-in-association" eingeladen.
2002 übernahm sie die musikalische Leitung des Opernfestivals
"Oper Oder-Spree". 2003 gab Kubitz ihr Debüt an der Komischen Oper in
Berlin. 2003 bis 2007 war sie erste Kapellmeisterin am Staatstheater
Cottbus. Seit Januar 2008 ist sie in gleicher Position am Staatstheater Schwerin engagiert. 2007
war sie bereits am Stadttheater Fürth musikalische Leiterin der Uraufführung "Aus der Welt" von
Uwe Strübing.
Felix Eckerle wurde in Karlsruhe geboren und absolvierte ein Magister- Studium der Literatur- und Musikwissenschaft sowie der Kunstgeschichte in seiner Heimatstadt. Als Regieassistent in Dresden, Frankfurt, Baden- Baden und Würzburg sammelte er erste Berufserfahrung. 2001 wurde er als Musikdramaturg ans Mainfranken Theater Würzburg engagiert. Parallel studierte er Kulturmanagement an der Fernuniversität Hagen. 2004 bis 2008 war er Dramaturg am Stadttheater Fürth. In Würzburg inszenierte er die Opern "Der Campiello" und "Der Liebestrank". In Fürth führte er bei den Opern "Aus der Welt" von Uwe Stübing, "Das Tagebuch der Anne Frank" von Grigori Frid und den szenischen Wandelkonzerten "Auf den Spuren Mozarts" und "Das Streitquartett" Regie.
Johannes Conen, geboren in Venlo, Niederlande, absolvierte sein Studium an der Academy Eindhoven. Er gründete 1967 das Theater Mikroskoop, Neben seiner Arbeit als Regisseur und Bühnenbildner schrieb Conen Stücke und Hörspiele. Ab 1976 war Johannes Conen u.a. als Schauspieler am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert und als Regisseur und Referent in Nürnberg tätig. Danach arbeitete er überwiegend als Bühnenund Kostümbildner, als Licht-, Projektions- und Videogestalter u.a. an der Staatsoper Wien, der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Oper Berlin. Im Herbst 2002 wurde er als Professor für Design in den digitalen Medien an die FH Trier berufen. Seit 2005 ist er Dekan des neu formierten Fachbereichs Gestaltung.
Der Bass-Bariton Manfred Bittner wurde in Weißenburg/Bayern geboren und erhielt seine erste grundlegende musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Er studierte bei Wolfgang Brendel in München und besuchte als Stipendiat des Deutschen Bühnenvereins gleichzeitig die Bayerische Theaterakademie im Prinzregententheater und die Opernschule München. Anschließend absolvierte er ein Meisterklassenstudium in Stuttgart und besuchte Meisterkurse, beispielsweise bei Andreas Schmidt und Thomas Quasthoff. Manfred Bittner hat u.a. mit, Ivor Bolton, René Jacobs und Thomas Hengelbrock gearbeitet und gastierte u. a. bei der Biennale in München, den Wiener Festwochen, den Berliner Festspielen beim Bachfest Leipzig und den Schwetzinger Festspielen.
Der Bass Ulf Bunde wuchs in der Nähe von Hamburg auf. Bei den Chorknaben Uetersen begann seine Gesangs-Karriere zunächst als Knabensopran und später als Bass. Er studierte von 1997 - 2002 Bühnen- und Konzertgesang bei Professor Günter Binge an der Musikhochschule Lübeck. Bereits vor dem Konzertexamen gastierte er 1998 und 1999 am Theater Lübeck und der Jungen Oper Lübeck und 2000 am Staatstheater Schwerin. 2001gehörte er zum Ensemble des Landestheaters Detmold. Weitere Verträge führten ihn bisher an die Theater in Hagen, Krefeld-Mönchengladbach, Halberstadt, Kaiserslautern und Salvador in Brasilien. Bisher sang Ulf Bunde fast 50 Rollen auf der Bühne. Sein Repertoire erstreckt sich von der Oper, über Oratorium, Konzert und Lied bis hin zur Operette und Musical.
Holger Falk begann seine musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen. Sein Gesangsstudium absolvierte der Bariton in Würzburg und in Mailand bei Sigune von Osten, Franco Corelli und Neil Semer. Opernengagements führten ihn an das Théâtre de la Monnaie Brüssel, das TPO Bangkok, sowie nach Frankfurt, Bonn, Gelsenkirchen, Lübeck und Gießen. Als Konzert- und Liedsänger trat der Bariton in der Kölner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig, beim Rheingau- und Schleswig-Holstein-Musikfestival, beim Mozartfest Würzburg oder dem Steirischen Herbst auf. Falk widmet sich auch dem zeitgenössischen Musiktheater und hat Opern von Benoit Mernier, Steffen Schleiermacher, Jan Müller-Wieland, Hans Gefors und Vladimir Tarnopolski uraufgeführt.
Dirk Mestmacher stammt aus Hildesheim und studierte zunächst Schauspiel an der Stage School of Dance and Drama in Hamburg. Anschließend schloss er den Studiengang "Musical" am Tanz- und Gesangsstudio Theater an der Wien unter der Leitung von Peter Weck ab. Später wandte er sich einer privaten klassischen Gesangsausbildung u.a. bei Bernhard Adler, Shoko Shimzu und Michael Heptner zu. Mestmacher gehörte von 1993 bis 96 zum Ensemble des Stadttheaters Bielefeld, später war er in Detmold, an der Musikalischen Komödie Leipzig und in Pforzheim engagiert. Als Gast trat der Tenor u.a. an der Volksoper Wien, in Kiel, Braunschweig, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Karlsruhe, Göttingen, der Staatsoperette Dresden und der Opera Stabile der Hamburgischen Staatsoper auf.
Die in Würzburg geborene Mezzosopranistin italienischer Herkunft Julia Rutigliano studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Daphne Evangelatos und an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Sie schloss ihr Studium mit Meisterklasse ab und wurde danach ans Staatstheater Nürnberg verpflichtet. Gastengagements führten sie u.a. an das Staatstheater Karlsruhe, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Theater Bonn und Staatstheater Braunschweig, wo sie u.a. mit Künstlerpersönlichkeiten wie Christoph Schlingensief, Jakob Peters-Messer, Doris Dörrie und Alexander Joel zusammenarbeitete. Darüber hinaus ist Rutigliano als Konzertsängerin tätig und trat dabei u.a. mit dem Münchner Kammerorchester auf.
Barbara Emilia Schedel, geboren in Werneck, studierte zunächst Klavier und Schulmusik in Freiburg, bevor sie ein Gesangsstudium bei Prof. Charlotte Lehmann in Würzburg aufnahm. Sie besuchte Meisterklassen bei Margreet Honig, Klesie Kelly und Richard Miller und ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins sowie der Kunststiftung Baden-Württemberg. Schedel erhielt Preise für Ihre Interpretation zeitgenössischer Musik, gastierte u.a. an der Stuttgarter Staatsoper und trat in Konzerten u.a. mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Staatskapelle Dresden oder den Berliner Symphonikern auf. Am Stadttheater Fürth war sie bereits in der Oper "Aus der Welt", "Ganna oder die Wahnwelt" und "Das Tagebuch der Anne Frank" zu erleben.
Simon Wallfisch wurde in London in eine Musikerfamilie hineingeboren. Er studierte am London Royal College of Music Cello bei Leonid Gorokhov und Gesang bei Russell Smythe. Mit 20 Jahren wurde er Mitglied des English Chamber Orchesters und spielte auf den größten europäischen Konzertbühnen wie auch in Japan, Südafrika und den USA. Seine Gesangsausbildung vervollständigte er an der "Hochschule für Musik "Hanns Eisler Berlin" und der Leipziger Hochschule für Musik Mendelssohn- Bartholdy bei Prof Favaro-Reuter. Er besuchte Meisterkurse bei Mirella Freni, Donald Mc Intyre, Peter Schreier, Heather Harper, Sarah Walker, sowie Sir Thomas Allen.
Katharina Wiedenhofer, geboren in Freiburg im Breisgau, schloss ihre Tanzausbildung an der Hochschule für Musik, Tanz und Theater in Frankfurt am Main 2006 mit dem Diplom ab. Sie war Tänzerin in den Produktionen "Gier" (2006) und "Weil Erde in meinem Körper war" (2008) von Wanda Golonka am Schauspielhaus Frankfurt. 2006 trat sie auch in "Human Writes" von William Forsythe und Thomas Kendall auf. Außerdem tanzte sie in "On Whenlock Edge" von Katharina Thoma in der Oper Frankfurt. Seit April 2007 ist Wiedenhofer Mitglied des Projekt- Ensembles "Tanzlabor_21, PET_1" im Mousonturm Frankfurt. Im Stadttheater Fürth wirkte sie bereits bei den Produktionen "Mayim Mayim" (Regie: Jutta Czurda) und kürzlich beim Ballett "Des Kaisers neue Kleider" in der Choreografie von Jean Renshow mit.