Aktuelle Pressestimmen

Pressestimmen zur Spielzeit 2012/2013

Liederabend Roman Trekel, Bariton & Oliver Pohl, Klavier

"Beim Fürther Abend trat er mit dem Pianisten Oliver Pohl auf, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit auf Bühnen in und außerhalb der Republik verbindet. Die beiden Musiker begeisterten das Publikum mit ihrem Programm, das sich zwischen Spätromantik und beginnender Moderne bewegte und durch Understatement, verbunden mit meisterhafter Ausführung, gekennzeichnet war."
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Fürther Nachrichten, 16. April 2013

Helen Schneider

"Helen Schneider kann Rock, Blues, Jazz, Country. Ist Musicalstar, Darstellerin und brilliert in jedem Fall mit ihrer Ausnahmestimme. Im Stadttheater machte sie mit ihrem neuen Programm "Juke Box Blues" Station und bewies, dass es eine Konstante in ihrem Berufsleben gibt: Ihre Auftritte sind stets Extraklasse." weiterlesen ...

Fürther Nachrichten, 7. März 2013

Lucia di Lammermoor

"Olga Jelinková war bei ihrem Auftritt in Fürth stimmlich und darstellerisch eine ideale Verkörperung dieser Rolle: Glasklare Koloraturen, eine in jeder Lage klangschöne Stimme und die intensive und ausdrucksstarke Darstellung nicht nur in dieser Arie erfüllten die hohen Ansprüche, die man an diese Paraderolle im Koloratursopranfach stellt." weiterlesen ...
Fürther Nachrichten, 4. März 2013

Der letzte Vorhang

"Attraktiv wird das Schauspiel für zwei glühende Rampendrängler dank der fugenlosen Überschneidungen mehrerer Spielebenen, die sehr klug ineinander verwoben sind — eine handwerkliche Glanzleistung der Autorin, die Müller erlaubt, das Rededuell sehr geradlinig in Szene zu setzen. (...) Was zählt und heftig beklatscht wird, ist vor allem die Lust am Theater, am Spiel, Leidenschaften, die hier ein Fest feiern. Bevor der letzte Vorhang fällt." weiterlesen ...

Fürther Nachrichten, 23. Feb 2013

 

"In der dezenten, aber präzisen Regie von Werner Müller verdichtet sich das Bühnenstück zu einer Art Kammerspiel, das mit Klischees spielt. (...) Fabelhaft, wie Domes zunächst die gekünstelte, weinerliche Juliane gibt - die zuvor ihre Rolle spielen soll - um sich dann mit einem metamorphosenhaften Lachen von der Raupe zum Schmetterling sprich zu Lies zu wandeln. Auch Volle genügen wenige Accessoires, um von dem Bühnen-Egomanen Richard zu Lies' affektiertem Gatten Walter zu mutieren. Ein fesselndes Stück über die Liebe und die Leidenschaft zum Theater." weiterlesen ... 

Nürnberger Zeitung, 23. Feb 2013

 

"Ein Doppel- und Dreifach-Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel ist dieser komödiantische Bühnenspaß für zwei großartige Schauspieler, die auf einem alten Ledersofa als einzigem Bühnen-Requisit (Bühne: Christian von Loock) aufgedreht und überdreht in alle Rollen und Facetten schlüpfen - und die Höhen und Tiefen des Schauspieler-Daseins mit allen Brechungen grandios bis zum Klamauk abliefern. Kein "depressives Kammerspiel", wie es einmal im Text heißt, sondern expressives Theater auf dem Theater." weiterlesen ...

Bayerische Staatszeitung, 1. März 2013

Berlin Comedian Harmonists

"Die fünf Sänger und der Pianist (...) bringen die Evergreens lupenrein im typischen Sound auf die Bühne zurück und sind doch eigenständig genug in Klang und Auftreten, um nicht als bloße Kopie wahrgenommen zu werden."

Fürther Nachrichten, 22. Feb 2013

Gautier Dance

"Der Nenner, der alles verbindet, ist die überschäumende Energie dieses hervorragenden Ensembles. Jedes Stück bringt das Besondere der Truppe zum Funkeln. Das ist zum einen die Kunst, Emotionen auf unnachahmliche Weise sichtbar zu machen. Dazu gesellt sich die lust am schrägen Humor und an Effekten, die nie billig, sondern raffiniert und intelligent sind. (...) Als der Vorhang fällt, bewegt sich auch das Publikum und applaudiert stehend.""
Fürther Nachrichten, 2. Feb 2013

 

"(...) ein herrlich abwechslungsreicher und erfrischender Tanzabend. Dafür lohnt sich der Weg nach Fürth."

Nürnberger Zeitung, 2. Feb 2013

Bamberger Symphoniker

"Die Bamberger Symphoniker unter Leitung von Ivor Bolton haben die Tragik der Handlung und die Vielschichtigkeit der Musik in einer grandiosen Wiedergabe erklingen lassen, ein fulminanter Einstieg und keine Spur von "Musik zum Einspielen". Zu Recht ließ der Dirigent die einzelnen Instrumentengruppen nacheinander den Beifall entgegennehmen, die in perfektem Zusammenspiel dieses Werk zu einem Erlebnis werden ließen." weiterlesen ...
Fürther Nachrichten, 22. Jan 2013

Die Großherzogin von Gerolstein

"Es ist ein sehr spezieller Humor, … der in Richtung Monthy Python geht. Blüml greift schamlos in die Witzkiste. (...) Im zweiten Teil nimmt das ganze Fahrt auf und dann wird es zu einer Art höherem Operettenblödsinn, auf den man sich natürlich einlassen muss.(…) Die Inszenierung bietet Witz, Satire, bis hin zum Klamauk - aber immer stimmig."

Operettenboulevard, BR Klassik, 22. Jan 2013

 

"Besonders das vorzügliche Nürnberger Ensemble Kontraste im Orchestergraben, dem Friedemann Seitzer Offenbach-Klänge in authentisch spritziger, leichter Perfektion entlockt. Hier hat man die besten Bläser der Region beisammen, Trompeten und Trommeln, die mit Augenzwinkern militärisches Brimborium schmettern - schlechterdings perfekt."

Bayerische Staatszeitung, 18. Jan 2013

Joachim Król: Seide

"Joachim Król liest zwar mit warmer Stimme, aber mit großer Autorität und strenger Kontrolle. Nur Schrittchen für Schrittchen lässt er die großen Gefühle von der Leine, bringt er die schneidige Fassade des Helden zum Bröckeln — und genau das macht das Hörvergnügen im Stadttheater aus."
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Fürther Nachrichten, 19. Jan 2013

Neujahrskonzert 2013

"Mit überragender Ausdruckskraft - Feurige Virtuosität und von Tragik beschattete, mitten ins Herz gezielte Melodien: Die Stuttgarter Philharmoniker unter dem temperamentvollen Prager Spezialisten Leos Svárovský hatten für beide Stimmungslagen reichlich Platz reserviert mit ihrem konsequent auf slawisch-böhmische Reize eingestellten Neujahrskonzert."

Fürther Nachrichten, 8. Jan 2013

Alonzo King Lines Ballet

"Das Alonzo King Lines Ballet erzählt keine Geschichten, sondern es verdichtet existenzielle Grunderfahrungen zu Bewegung, Klang und Raum. Klasse!"

Nürnberger Zeitung, 13. Dez 2012

 

"Die einzelnen Bewegungen werden von innigen, intensiv aufeinander abgestimmten Momenten geprägt. Eine mitreißende Dynamik geht von jeder neuen Konstellation aus."

Fürther Nachrichten, 13. Dez 2012

Drei Wasserspiele

"Gut, dass dieses unterhaltsame Mini-Opern-Trio in Fürth geankert hat!"

Nürnberger Zeitung, 10. Dez 2012 

 

"Das von Guido Johannes Rumstadt dirigierte Hochschul-Kammerorchester bewältigt Glanerts kaleidoskopgleiche Klangfarben-Palette ebenso souverän und differenziert wie die jähen Akzente und perkussiven Ausbrüche, die zu Glanerts Personalstil gehören."

Fürther Nachrichten, 10. Dez 2012

La Cenerentola

"Musikalische Leckerbissen waren die Ensemblesätze bis zum Sextett, auch wenn es im Duett Magnifico- Dandini bisweilen etwas wackelte. Dirigent Adrian Kelly entfachte mit dem Mozarteumorchester italienisches Brio und führte die Sängerriege und den Männerchor des Salzburger Landestheaters überlegen durch den dreistündigen Abend. Gelungene Regieeinfälle, etwa wenn die Choristen mit Rucksäcken und Taschenlampen die entschwundene Angelina suchen, gerieten nicht ein einziges Mal in fade Kalauer-Nähe. Das Publikum hatte seine Freude daran. Frenetischer Schlussbeifall."

Fürther Nachrichten, 8. Dez 2012

Fred Bertelmann

"Er kam, sah und siegte - und als er (...) leibhaftig aus dem Dunkel der Bühne ins Rampenlicht trat, brandete herzlicher Beifall auf. (...) Dass er nach sechs Jahrzehnten auf der Bühne noch immer ein Liebling der Frauen ist, machte der hohe Damenanteil im Publikum deutlich. (...) Aus dem Melodienpotpourri ragte das einfühlsam gestaltete "Hobellied" aus dem Singspiel "Der Verschwender" heraus. Ein 87-Jähriger weiß eben, wie es sich anfühlt, wenn das Schicksal den Hobel ansetzt - eine Wiedergabe mit bemerkenswertem Tiefgang." weiterlesen ...

Fürther Nachrichten, 24. Nov 2012

Das Weihnachtselixier

"Wenn "Pfütze"-Urvater Christian Schidlowsky sich schreibend und inszenierend ans Werk macht, dann entsteht stets Theater, das Lebenswelt und Alltag kleiner Mitmenschen kitschfrei ernst nimmt, und in dem kindliche Sorgen, Wünsche, Ängste und Freuden im Mittelpunkt stehen, nicht als Kopfgeburt großer Mitmenschen mit Hang zum Niedlichmachen. (...) Triumph einer ungeheuer spaßig dahinratternden Theatermaschinerie ist es obendrein. (...) Schidlowsky, seine brillante Ausstatterin Anita Rask Nielsen und Kostümbildnerin Jutta Reinhard machen gut getimtes Comic-Theater.
Herrlich alberne Geräusche à la "Väter der Klamotte" avancieren gleichsam zur fünften handelnden Person und sorgen schon nach Sekunden für verblüfft lachende Zuschauer. (...) Was für ein irrer Aufwand, den Schidlowskys Team in knapp 70 Minuten betreibt!" weiterlesen ...

Fürther Nachrichten, 19. Nov 2012  

Pinocchio

"Es ist die Geschichte vom Erwachsenwerden und dem Zwiespalt zwischen pädagogisch verlangter Anpassung und selbstbestimmter Freiheit. So jedenfalls interpretiert es Regisseur Jochen Schölch und macht aus dem Kinderbuch des ausgehenden 19. Jahrhunderts ein Musical-Märchen für Erwachsene, Kritik an unserer Konsumwelt und den Zwang zur Verhaltensnorm inklusive."

Rosemarie Bölts, Deutschlandfunk

 

"Es steckt einiges an Experimentiergeist in dieser ambitionierten Produktion."

Michael Stadler, Abendzeitung München

 

"Jacques/Schölch zeichnen die zum Leben erweckte Holzfigur eindeutig als Opfer. Darin sind sie dem Original verpflichtet. Pinocchio ist reinen Herzens, ein unfertiges Kind, das leicht zu verführen ist. Collodi lässt Pinocchios Ziehvater Geppetto sagen: ‚Wie ich mich abgemüht habe, einen braven Hampelmann zu machen! Aber die Schuld trifft mich! Ich hätte das eher überlegen sollen.' Im Grunde ist das nichts anderes als das Frankenstein-Thema."

Florian Welle, Süddeutsche Zeitung

 

"Es ist eine wunderbar poetische Aufführung."

Isabella Kreim, Kulturkanal Ingolstadt

 

"Ohne Walt Disneys Hollywood-Kitsch hat Jochen Schölch diese Aufsteigerstory in wunderschöne Szenen gewandet, wobei die Leinwand-Projektionen mit Laterna- Magica-Effekten in Stil von Puppentheateraufführungen und Jahrmarktsspektakeln des 19. Jahrhunderts (Bühnenbild: Léonie Droste) ungemein stimmungsvoll in Nostalgie frönen."

Hannes S. Macher, Donaukurier

 

"Das alles hat Jochen Schölch, Regisseur dieser Koproduktion des Münchner Metropoltheaters und der beiden Stadttheater Fürth und Ingolstadt, mit enorm viel Phantasie und immer wieder überraschenden Einfällen zwei Stunden abwechslungsreich in Szene gesetzt … zu Recht begeisterter Applaus für den Regisseur und sein Kreativteam."

Peter Skodawessely, Augsburger Allgemeine

Amerika

"Ein besonders starkes Bild zwischen Heimaterde und gelobtem Land sind die Rollrasenstücke, an denen sich die Schauspieler wiederholt abarbeiten (...). Der etwas verquaste Schlussmonolog der letzten noch Lebenden ist schwierig: (...) Lilia Akchurina bewältigt diesen hoch souverän und frontal vor einem sichtlich gelähmten Publikum: glaubwürdig, verzweifelt und hilflos flehend. Nicht alles an dieser Inszenierung ist schlüssig oder ästhetisch konsequent. Doch die Otto-Falckenberg-Schule hat eine ziemlich fortgeschrittene neue Studentin und diese macht politisch relevantes Theater. Das ist sehr gut so." weiterlesen ...

Die Deutsche Bühne, 8. Okt 2012

 

"Wie in der gesamten Inszenierung verzichtet Mayrhofer auf wechselnde Bühnenbilder oder überzählige Requisiten. Die Akteure haben lediglich Rollrasen und schäbige Koffer, um 19. Jahrhundert zu suggerieren. Der Rest ist herausragende Schauspielkunst. Die Verzweiflung der Auswanderer scheint mit jeder gespielten Minute greifbarer." weiterlesen ...

Fürther Nachrichten, 8. Okt 2012

Pressestimmen aus 100 Jahren Stadttheater Fürth

opernnetz.de, Oktober 2009

"In dem erlebenswerten neo-barocken Theater von nahezu archaischer Schönheit versammeln sich erwartungsvoll-kundige Menschen: Aufmerksam folgend, intensiv reagierend, begeistert applaudierend - eine außergewöhnlich sympathische Atmosphäre in einem außergewöhnlichen Haus!"

Drehpunktkultur.at, Februar 2009

"Es ist ein bisschen kurios, was da seit Jahren unmittelbar vor den Toren der Kulturstadt Nürnberg passiert. Im kleinen Fürth bietet das Stadttheater nämlich einen ebenso klugen wie abwechslungsreichen Spielplan, der manch größeres Haus vor Neid erblassen lässt. Es gibt sehr exquisite Gastspiele und aufwändige Eigenproduktionen - mit einem Mini-Ensemble und ein paar Gästen. Intendant Werner Müller interessieren dabei Ausgrabungen und Uraufführungen mehr als die einschlägigen Klassiker."

Die deutsche Bühne, Januar 2003

"Gar kein Zweifel, das Stadttheater Fürth hat sich in der fränkischen Region auf
angehobenem Podest etabliert. Man spricht auch jenseits der Festreden von
einer "Erfolgsstory" des Intendanten Werner Müller"

Nürnberger Zeitung, 29.04.1993

"Fürth als Brennpunkt der Bühnenkunst? Die Einschätzung ist zwar etwas übertrieben, aber in der Tendenz nicht abwegig: Das Stadttheater hat dort in den letzten drei Jahren, seit dem Amtsantritt seines neuen Leiters Werner Müller, einen beachtlichen Aufschwung genommen. .... "Wir stoßen schon jetzt an die Kapazitätsgrenzen", erklärte Müller. Mit verhaltenem Stolz meldete er eine Auslastung von 92% für die ablaufende Spielzeit; das ist ein Traumwert ...."

Abendzeitung, 20.12.1991

"Das Fürther Stadttheater wird - man sieht es und staunt - allmählich zur festen Adresse für den gehobenen Kultur-Konsumenten: Mit gezielten Spielplanungs-Korrekturen und erkennbaren Schwerpunkten im Außergewöhnlichen hat der neue Theaterdirektor Werner Müller die verdiente Aufmerksamkeit gefunden."

Abendzeitung, 26.05.1975

"Eine Qualitäts-Talfahrt nach dem Senkrechtstart war zu befürchten, denn es melden sich immer wieder Stimmen, die ... eine Operettentradition beschwören, mit der kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Das Profil des Fürther Theaters hat sich ... glücklicherweise anders entwickelt. ... So etwas zählt mehr als der Ärger mit irgendwelchem Tournee-Ramsch und mit unterbelichtetem Unterhaltungs-Unsinn, denn es macht Fürth zu dem, was unter dem Strich zählt - nicht zum Provinz-Tingeltangel, sondern zur Großraum-Alternative."

Fürther Stadtchronik

"(...)die gesamte Gefolgschaft des Stadttheaters, soweit sie tauglich war (wurde) an die Wehrmacht überwiesen und die verbleibenden (...) wurden an die Rüstung überstellt."

Fürther Central-Anzeiger vom 30. April 1889:

"Seit Jahrzehnten gehört zu den stillen und lauten Wünschen weitester Kreise der Theaterneubau." Ein Theater wurde gewünscht, "das in seiner monumentalen Größe und Schönheit unserer Stadt, der fünftgrößten des Königreichs entspricht."