Breakdance, Popping, Locking, Brooklyn Rocking ... Streetdance!!!
Der Tanz ist immer auf der Suche nach neuen Bewegungen und bedient sich gern der Kulturen fremder Länder und seit Neuestem auch der westlichen Popkultur.
So haben auch Elemente des Streetdance Eingang in die Bewegungssprache zeitgenössischer Choreographen gefunden.
Sie adaptieren meist die Form der "Battles", die mitreißenden Schaukämpfe, in denen die besten Akrobaten gegeneinander antreten, von der Straße auf die Bühne.
Vor genau 100 Jahren (1909) erlebte die Ballettwelt eine ähnlich wilde Veränderung: Mit den Choreographien der Ballets Russes belebten neue, junge, Tänzer, Choreographen, Musiker, bildende Künstler und Komponisten das Ballett auf bis dahin unvorstellbare Weise und entfachten Protest aber auch riesige Begeisterungstürme.
Das Ballett Petruschka, basierend auf den Traditionen des klassischen Ballett des 19. Jahrhunderts und einer russischen Version der Commedia dell'Arte, ist Vorlage für das Projekt Love Hurts… Petrushka, in dem sich die die Tanzwelten des Streetdance und des Ballets Russes begegnen.

