Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny
Oper von Kurt Weill
Text von Bertolt Brecht
Text von Bertolt Brecht
"Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" war nach der "Dreigroschenoper" die zweite gemeinsame Arbeit des Erfolgsduos Kurt Weill und Bertolt Brecht. Die Inszenierung des Staatstheaters am Gärtnerplatz von Thomas Schulte-Michels verdeutlicht, wie aktuell die deutlich hervortretende Kapitalismuskritik heute noch ist. Bei der Uraufführung 1930 provozierte die ebenso ernüchternde wie mutige Aussage der Oper noch einen Skandal: Der Kommerz herrscht über die Menschen in Mahagonny, sie haben nichts als nur Vergnügen und Profit im Sinn, jeder ist für sich selbst verantwortlich, Liebe gibt es nur auf Zeit und Gott existiert höchstens im Spiel.
Zwei Männer und eine Frau beschließen auf der Flucht vor der Polizei in einer öden Gegend die Stadt Mahagonny zu gründen. Weil in dieser Stadt alles erlaubt ist, wächst sie schnell. Überall herrscht Hochkonjunktur. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Ein sich nähernder Hurrikan verschont zwar die Stadt, aber die Bedürfnisse steigen - und mit ihnen die Preise. Hurerei, Saufgelage und Boxwettkämpfe als Inhalt des Lebens befriedigen nur, solange man seine Zeche bezahlen kann.
Neben den gesellschaftskritischen Ansätzen waren Brecht und Weill auch unterhaltsame Aspekte wichtig:
"Mahagonny ist ein Spaß", schrieb Brecht über dieses Werk. Musikalisch betrachtet parodiert es die Gattung Oper und wartet mit einem Spektrum unterschiedlichster musikalischer Sprachen auf: mit Music-Hall-Songs und Schlagern, mit Ariosi, großen Ensembles und Choraladaptionen, Bach, Mozart und Verdi augenzwinkernd zitierend.
Zwei Männer und eine Frau beschließen auf der Flucht vor der Polizei in einer öden Gegend die Stadt Mahagonny zu gründen. Weil in dieser Stadt alles erlaubt ist, wächst sie schnell. Überall herrscht Hochkonjunktur. Doch das Glück ist nicht von Dauer. Ein sich nähernder Hurrikan verschont zwar die Stadt, aber die Bedürfnisse steigen - und mit ihnen die Preise. Hurerei, Saufgelage und Boxwettkämpfe als Inhalt des Lebens befriedigen nur, solange man seine Zeche bezahlen kann.
Neben den gesellschaftskritischen Ansätzen waren Brecht und Weill auch unterhaltsame Aspekte wichtig:
"Mahagonny ist ein Spaß", schrieb Brecht über dieses Werk. Musikalisch betrachtet parodiert es die Gattung Oper und wartet mit einem Spektrum unterschiedlichster musikalischer Sprachen auf: mit Music-Hall-Songs und Schlagern, mit Ariosi, großen Ensembles und Choraladaptionen, Bach, Mozart und Verdi augenzwinkernd zitierend.






