Brückenbau

Brückenbau

Auf in ein erfolgreiches zwölftes Jahr in der Spielzeit 2020/21!

Eine Weltkarte, in der Utopia nicht verzeichnet ist, ist keines Blickes wert, denn sie unterschlägt die Küste, an der die Menschheit ewig landen wird.
OSCAR WILDE


Die Utopie im Sinne einer positiven, aber (noch) nicht durchführbaren Zukunftsvision hat und hatte immer ihren festen Platz im Theater. Ebenso ihr Gegenteil, die Dystopie. Gerade das Theater war immer schon ein Ort, um Systeme und Gesellschaftsordnungen unter die Lupe zu nehmen, Zukünftiges und Möglichkeiten von Zukunft spielerisch zu erkunden und auszuloten.
Mit der Bezeichnung „Community-Projekt" stand im Zentrum des Brückenbaus von Beginn an ein utopisch anmutender Gedanke, der über die theaterpädagogische
Ausrichtung einer Bürgerbühne hinaus reicht: Menschen einander näher und über die Kunst in besondere Begegnung und Verbindung zu bringen. Durch das gemeinsame Erfahren von Theater im Brückenbau, durch das Recherchieren und Studieren der
Mittel des Theaters in den Werkstätten und Labs, durch den Community-Dance und die Bürgerbühnen-Produktionen entsteht nicht nur eine Brücke zum Theater, sondern ein gemeinsames Bezogen-Sein, Beziehungen und sogar Freundschaften untereinander, die in unserer gesellschaftlichen Realität wie ein utopischer Entwurf wirken. Theater wird so zu einer Möglichkeit des Zusammenseins und des Zusammenlebens, zu einem geschützten Raum, in dem ein Gegenentwurf zur allgegenwärtigen Vereinzelung und Entfremdung möglich erscheint. Darin ist der Brückenbau am Berührendsten – und vielleicht auch am Sinngebendsten – und steht so im besten Sinne für eine dringend
benötigte gemeinsame und berührbarere Welt.
Wir laden Sie/Euch herzlich ein auch weiterhin an unseren Brückenbau-Utopien mitzubauen: in aufregenden Werkstätten, im so großartig angenommenen neuen Lab-Format, im berührenden Community- Dance, in einem neuen Tanz-Seminar, welches Zusammen- Sein und Miteinander-Tanzen noch intensiver erfahrbar macht und in dem Performance-Projekt VOGELFREI, das die Brücken hinein in die Stadt weiter ausbauen und die Geschichte der Jubiläums-Performance IN UNISON weiterschreiben wird.
Herzlich willkommen Ihnen und Euch allen im zwölften Brückenbaujahr!
Jutta Czurda
Künstlerische Leitung Brückenbau

Brückenbau-Patenschaften

AUS DER COMMUNITY –
IN DIE COMMUNITY!

Hier finden Sie die Anmeldung zum Download (PDF 166,0 kB)


 

EIN KÖRPER IST IMMER AUSDRUCKSVOLL.

VOLLER EINDRÜCKE, VOLLER EMOTIONEN, VOLLER VERLANGEN.

JEDE BEWEGUNG, SO KLEIN SIE AUCH IST ...

Johan Simons

Spenden für noch mehr Brückenbau!
Spenden, die uns von Mitgliedern der Community und zugewandten Bürgern erreichen, ermöglichen dem Brückenbau, sich auch über das reguläre Angebot hinaus zu engagieren. So möchten wir u.a. mit der Reihe „Gastbrücken" neue Räume der Begegnung schaffen und auch finanziell schlechter gestellten Menschen die Teilnahme
an allen Brückenbauangeboten
ermöglichen.

Helfen Sie mit noch mehr
Brücken zu bauen!

Spendenkonto der Stadt Fürth:
IBAN DE 93 7625 0000 0000 0000 18
Stichwort: „VW46.20000 Projekt Brückenbau"

Spender erhalten vom Stadttheater
Fürth eine Spendenquittung.


KONTAKT:

Yvonne Swoboda
Stadttheater Fürth
Königstraße 116
90762 Fürth

Tel. 0179 69 43 74 9

info@brueckenbau-fuerth.de