Rigoletto (Rigoletto1920)
Bild zum Stück

Rigoletto

Oper von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave nach "Le roi s’amuse" von Victor Hugo
• Der Spielbetrieb bleibt bis zum 3. Mai 2020 eingestellt •

Den Vorgaben der Bundesregierung vom 15. April entsprechend, bleibt der Spielbetrieb in den verschiedenen Spielorten des Stadttheaters Fürth bis einschließlich 3. Mai 2020 eingestellt.
Karten werden an der Vorverkaufskasse, an der sie gekauft wurden, erstattet.
Für alle Karten, die direkt an den Kassen des Stadttheaters Fürth erworben wurden, erfolgt die Erstattung entweder durch Ausgabe eines Wertgutscheines oder durch Überweisung des Kaufpreises. Das hierzu nötige Formular steht auf der Homepage des Stadttheaters unter www.stadttheater.de bereit oder liegt an der Theaterkasse aus. Das Formular kann entweder persönlich, per Mail unter theaterkasse@fuerth.de oder per Fax unter 0911-974-2444 eingereicht werden. Barauszahlungen sind leider nicht möglich.
Wie schon von zahlreichen Freund*innen des Stadttheaters Fürth praktiziert, sind wir in dieser gerade auch für die kulturellen Einrichtungen sehr schwierigen und angespannten Zeit dankbar, wenn sich Kartenkäufer*innen dazu entscheiden können, keine Erstattung geltend zu machen.
Das Stadttheater Fürth, Intendant Werner Müller und das gesamte Team danken allen Theaterfreund*innen für den Zuspruch und die Unterstützung in dieser Zeit. Wir freuen uns, als kultureller Mittelpunkt der Stadt Fürth in Zukunft auch wieder ein Ort des lebendigen Austauschs für die Menschen der Stadt und der Region zu sein und hoffen auf ein gesundes und bereicherndes Wiedersehen in ihrem Stadttheater Fürth.




Mit „Rigoletto“ beginnt 1851 die Meisterperiode von Giuseppe Verdi. Der damals 38-Jährige wählte einen Stoff von Victor Hugo, in dem der französische König Franz I. als Wüstling dargestellt wird. Wegen der Zensur wurde aus dem realen König der fiktive Herzog von Mantua. An Verdis Absicht, eine Oper über die beleidigte Menschenwürde zu schreiben, änderte sich aber nichts.
Der Herzog, der sich alle Frauen mit Gewalt nimmt, feiert ein Fest und wird vom Grafen Monterone gestört, der sich über die Entehrung seiner Tochter empört. Von Rigoletto, Hofnarr des Herzogs, wird der Graf noch dazu verhöhnt, woraufhin Monterone den Narren verflucht. Rigoletto ahnt kommendes Unheil und verschließt seine Tochter Gilda vor ihrer Umwelt. Sie verschweigt dem Vater, dass in der Kirche ein unbekannter Mann – in Wahrheit der Herzog – sie umworben hat. Als Gilda in den Palast des Herzogs entführt wird, engagiert Rigoletto voller Verzweiflung einen Mörder für den Herzog. Gilda opfert sich für den Geliebten und Rigoletto ist vernichtet. Der Fluch Monterones hat sich erfüllt.
Mit dem Protagonisten-Trio hat Verdi den entscheidenden Schritt in der Entwicklung der italienischen Oper vollzogen. Neben der Tenorrolle des Herzogs und dem soprano spinto Gildas erreicht Verdi vor allem mit dem zwischen Zynismus, Liebe, Schmerz und Klage sich bewegenden Rigoletto die Wende im Bariton-Fach vom Kavaliersschema zu einer großen Charakteraufgabe.
Königstraße 116 Fürth 90762

Gastspiel Tschechische Oper Prag/Oper Ústí nad Labem

Musikalische Leitung: Miloš Formáček
Inszenierung: Andrea Hlinková
Ausstattung: Miriam Struhárová

mit Christian Brázda, Michaela Katráková, Ester Králová, Radek Krejci, Martin Matoušek, Serguei Nikitine, Gilda Natalia Tkachuk, Valeriya Vaygant, Pavel Vančura, Nikolaj Višñakov, Anna Zimina

-in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln-

Einführung: 19.00 Uhr, Foyer 2. Rang